Standpunkte

Für und Wider zu Biosphärenregion im zuständigen Ausschuss diskutieren

20.05.2020

Die FDP-Fraktion hält eine alsbaldige Behandlung des Themas Biosphärenregion Rheingau-Taunus - Wiesbaden Main-Taunus für dringend geboten. Hier sollten auch BürgerInnen einbezogen und beteiligt werden. Eine endgültige Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung Kiedrich soll noch in dieser Legislaturperiode erfolgen!


Anne Linke-Diefenbach
Trift 12
65399 Kiedrich ,                                                                                                               den 20.5.2020
linkediefenbach@aol.com
An den Vorsitzenden der Gemeindevertretung
Herrn Harald Rubel
Rathaus
65399 Kiedrich Dem Gemeindevorstand in Kopie z.K.

Betreff: Kiedrich zu Biosphärenregion Rheingau-Taunus –Wiesbaden-- Main-Taunus

Sehr geehrter Herr Rubel,
bitte, setzen Sie den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Gemeindevertretersitzung:
Die Gemeindevertretung möge beschließen:
1. Vor einer endgültigen Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Kiedrich betreffend Antragstellung o.g. Biosphärenregion finden zunächst eine oder ggfls. zwei Informationsveranstaltungen zu diesem Thema statt, beispielsweise im Rahmen der Sitzungen des UPB-Ausschusses. Hier sollte auch interessierten Bürgern Frage- und Rederecht in noch zu bestimmendem Ausmaß eingeräumt werden.
2. Eine Bürgerversammlung oder eine ähnliche Informationsveranstaltung für die Bürger zu diesem Thema mit Befürwortern und Skeptikern bzw. Gegnern einer solchen Biosphärenregion wird angeregt.
Begründung:
Die Machbarkeitsstudie zur Biosphärenregion liegt jetzt seit geraumer Zeit vor. Der Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises berät in seiner Juni-Sitzung über zwei Anträge zu diesem Thema. Die Kommunen der Region sind ebenfalls aufgefordert, zur Biosphärenregion Stellung zu nehmen und sich bezügl. einer Antragstellung bei der UNESCO zu positionieren. Es gilt, sich hierüber eine fundierte Meinung beispielsweise im UPB Ausschuss bilden zu können: Deshalb ist es notwendig , hierzu Vertreter unterschiedlicher Standpunkte anzuhören, z.B. aus Landwirtschaft/Weinbau; Forstwirtschaft, den Tourismusverbänden, vom Jagdverein, aus dem Umweltministerium u.a. Da die Realisierung einer Biosphärenregion Konsequenzen unterschiedlichster Art für alle BürgerInnen hat, sollte eine entspr. Veranstaltung vorab allen interessierten BürgerInnen die nötigen Informationen vermitteln.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

Impressionen

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zufällig ausgewähltes Bild aus dem Fotoalbum Kiedrich